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Tierwohl-Labels und sozial verantwortlicher Konsum

Treiber eines sozial verantwortlichen Konsums: Tierwohl-Labels

Die Nachfrage nach nachhaltig und sozial verantwortlich produzierten Gütern steigt seit Jahren stetig an. Um nachhaltige Produkte zu kennzeichnen, aber auch um den Konsum gezielt zu beeinflussen, werden typischerweise Labels eingesetzt. Die gezielte Gestaltung von Labels kann dabei Konsumenten in eine bestimmte sozial erwünschte Richtung „schubsen“ – in der Verhaltensökonomie auch als „Nudging“ bekannt. Darüber hinaus können diese Siegel auch dazu genutzt werden, Produkte gezielt zu bewerben.

Der Fokus unseres Projektes ist es, zu untersuchen, inwiefern die Ausgestaltung von Labels, wie z.B. Tierwohl, Bio oder Fair Trade, die Kauf- und Zahlungsbereitschaft von nachhaltig produzierten Produkten beeinflusst.

Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg wird in einer Reihe experimenteller Conjoint-Studien untersucht, wie die Ausgestaltung eines Tierwohl-Labels (z.B. durch das Hinzufügen zusätzlicher narrativer Informationen) das Nachfrageverhalten verändern kann. Durch den zusätzlichen Einsatz von Eye-Tracking soll herausgefunden werden, welches Gestaltungselement genau die Nachfrage verändert haben könnte.

KONTAKT: 
Dr. Vladimir Manewitsch
vladimir.manewitsch@nim.org

Birgit Stoltenberg
birgit.stoltenberg@nim.org

Dr. Matthias Unfried
matthias.unfried@nim.org