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2007 - Forschungsbericht CATI / CAWI - Deutsch

Ausgabe: 2007-09
Autor: Ulram P. A./Seisser O./Woblistin A.

Mitgliedern des GfK Vereins stehen die Studienberichte zum Download zur Verfügung

Inhalt

  1. FRAGESTELLUNG UND UNTERSUCHUNGSDESIGN
  2. REPRÄSENTATIVITÄT
  3. GEWICHTETE STICHPROBEN
  4. INHALTLICHE ANTWORTEN AUF FRAGEN
  5. “CAWI-PROBLEMGRUPPEN”: Verhaltens- und instellungsunterschiede
  6. FRAGETYPEN UND SKALIERUNGEN
  7. BANKVERBINDUNGEN UND BANKPRODUKTE
  8. IMAGE DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESVERWALTUNG
  9. MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN VON ONLINE-STUDIEN
  10. EMPFEHLUNGEN
  11. ANHANG

Beschreibung

Das vergangene Jahrzehnt hat nicht nur einen massiven Anstieg an Internet-Usern – 2006 zählten bereits über 60 Prozent der Österreicher ab 14 Jahren dazu, darunter mehr als zwei Drittel der unter 60-Jährigen –, sondern auch eine rasante Ausbreitung an Online-(CAWI) Untersuchungen gebracht. Die Zunahme an Online-Untersuchungen wurde darüber hinaus durch steigende Probleme bei (repräsentativen) CATI-Telefonumfragen gefördert – Stichworte hierzu sind etwa mangelnde Erreichbarkeit (zurückgehende Ausstattung mit Festnetzanschlüssen, zunehmende Mobilität der potenziellen Respondenten, “Zeitknappheit”) und teilweise abnehmende Kooperationsbereitschaft der Respondenten. Die österreichische Situation kann dabei als charakteristisch für alle entwickelten Gesellschaften angesehen werden – Österreich befindet sich in Hinblick auf die Internetpenetration im oberen Mittelfeld.

Die massenhafte und schnelle Verbreitung einer neuen Technologie wird im Regelfall und so auch hier von zwei Entwicklungen begleitet – zum einen und lautstark von hochfliegenden Hoffnungen (“Online-Umfragen” als neues “Standardinstrument”, das Telefonumfragen beinahe obsolet machen wird, Negieren bzw. Herunterspielen von damit verbundenen Problemen) zum anderen wenn auch leiser von grundlegenden Zweifeln über die Auswirkungen auf die Qualität von Umfrageforschung und –ergebnissen.