Login

2012 - Lebenswelten in Europa

Wie sich die Struktur der Konsumentenschaft zwischen Madrid und Moskau verändert
Ausgabe: 2012-09
Autor: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und GfK Verein

Nach vielen Jahren in der Marktforschungspraxis
haben sich die Lebenswelten als ein hervorragendes
Instrument zur differenzierenden
Segmentation der Bevölkerung und somit der
Konsumenten etabliert. Die Besonderheit der
von dem Soziologen Gerhard Kleining eingeführten
Lebenswelten ist, dass diese nicht auf
spezielle Produktbereiche oder momentane
Lifestyle-Besonderheiten beschränkt sind, sondern
gesamtgesellschaftliche Entwicklungen
in das Blickfeld rücken. Diese Segmentation
der Bevölkerung wird in mehreren Marktforschungsinstrumenten
als Standard angeboten.
Hierzu zählen vor allem die GfK-Verbraucherpanels,
der GfK-Konsumklima-Index und die
Typologie der Wünsche (TdW) des Burda
Verlags sowie die zukünftige gemeinsame
Markt-Medien-Untersuchung der Verlage
Bauer, Burda, Gruner+Jahr und Springer Best
for Planning (B4P). Aber auch in etliche Adhoc-
Studien und in eigene Erhebungen der
Markenartikel-Hersteller haben die Lebenswelten
Einzug gehalten. So auch in die seit 2005
regelmäßig in neun Ländern durchgeführte
„European Consumer Study“ des GfK Vereins.