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Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World (Voices of the Leaders of Tomorrow 2021)

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Zitiervorschlag

Gaspar, C., Dieckmann, A., Neus, A., & Kittinger-Rosanelli, C. (2021). Challenges for human trust in a connected and technology-driven world. Voices of the Leaders of Tomorrow 2021. Nürnberg Institut für Marktentscheidungen & St. Gallen Symposium.

Jahr

2021

Autorinnen und Autoren
NIM,
St. Gallen Symposium
Titel der Publikation
Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World
Publikation
Voices of the Leaders of Tomorrow
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Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World

Voices of the Leaders of Tomorrow 2021

Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World

Seit 2014 veröffentlichen wir in Kooperation mit dem St. Gallen Symposium die globale Studie „Voices of the Leaders of Tomorrow“, die Toptalenten und Young Professionals aus über 80 Ländern eine Stimme gibt. Die Studie gibt Einblick in die Meinungen und Gedanken der nächsten Generation von Führungskräften. 

Die diesjährige Studie „Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World“ untersucht, wie die Leaders of Tomorrow (LoT) die Rolle – und die Möglichkeiten zur Stärkung – von Vertrauen in Politik, Medien, Wirtschaft und Technologie sieht. In dem aktuellen Bericht wird untersucht, was Vertrauen für junge Toptalente bedeutet (n = 620), insbesondere angesichts einer zunehmend vernetzten und technologiegetriebenen Welt.

Key Insights:

  • Es mangelt erheblich an Vertrauen in die ältere Generation von Führungskräften in Bezug auf ihre Entscheidungen im Interesse jüngerer Generationen: Nur 15 Prozent der Leaders of Tomorrow sind der Meinung, dass die Führungskräfte in der Politik kompetent und auch bereit sind, im besten Interesse der jüngeren Generation zu entscheiden. Immerhin 26 Prozent von ihnen vertrauen in beider Hinsicht den Managern in der Wirtschaft.
  • COVID-19 hat massiv Vertrauen zerstört: Das Vertrauen in Regierungen, soziale Medien und sogar in Mitbürger ist verloren gegangen. 48 Prozent der Leaders of Tomorrow berichten, dass ihr Vertrauen in ihre Mitbürger während der Pandemie abgenommen hat, und nur 25 Prozent geben an, dass es zugenommen hat.
  • Korrosion der gemeinsamen Realität: Fakten werden zunehmend von Meinungen und Lügen übertönt, und Social Media wird als Hauptschuldiger angesehen. 76 Prozent der Leaders of Tomorrow halten es für ein dringendes Problem, dass die Grenze zwischen objektiven Fakten und subjektiver Meinung in den Medien immer mehr verschwimmt. 90 Prozent berichten, dass gefälschte Nachrichten häufig in sozialen Medien verbreitet werden.
  • Von Unternehmen wird erwartet, dass sie mehr tun, um gefälschte Online-Bewertungen zu kennzeichnen und zu verhindern. 78 Prozent der Leaders of Tomorrow stimmen der Aussage zu: „Die meisten Online-Unternehmen und Plattformanbieter tun nicht genug, um gefälschte Bewertungen zu kennzeichnen und zu verhindern.“
  • Um das Vertrauen in die Technologie zu stärken, ist mehr Transparenz bezüglich der Verwendung personenbezogener Daten nötig. Zudem ist eine bessere Ausbildung in Bezug auf Vorteile und Risiken neuer Technologien von entscheidender Bedeutung. 82 Prozent der Leaders of Tomorrow halten den einfachen Zugriff auf Informationen darüber, wie die eigenen Daten verwendet werden, für wichtig, um das Vertrauen in Technologie zu stärken.
  • Um eventuell nachteilige Auswirkungen neuer Technologien auf die Gesellschaft zu verringern, fordern die Leaders of Tomorrow ihre eigene Generation auf, mehr zu tun. 75 Prozent der Leaders of Tomorrow kritisieren ihre eigene Generation dafür, dass sie nicht genug tut, um die Auswirkungen gefälschter Fakten zu bekämpfen, die durch neue Technologien verstärkt werden.
  • Das Vertrauen in KI ist je nach Aufgabe extrem unterschiedlich: Vertrauen in automatisiertes Fahren und die automatisierte Durchsetzung von Regeln/Strafverfolgung ist hoch, aber gering in Bereichen, in denen Expertenintuition oder Einfühlungsvermögen erforderlich sind. 61 Prozent der Leaders of Tomorrow würden sich lieber auf ein selbstfahrendes Auto als auf einen menschlichen Fahrer verlassen, während nur 7 Prozent sich eher auf KI als auf einen menschlichen Psychotherapeuten verlassen würden.

Autorinnen und Autoren

  • NIM
  • St. Gallen Symposium

Kontakt

Claudia Gaspar

Head of Surveys

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