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Markenaktivismus

Lobbying und Geschäftserfolg: Über das Management des regulatorischen Umfelds

Kelly Martin, Brett Josephson, Gautham Vadakkepatt und Jean Johnson

 

 

Keywords: Beeinflussung des regulatorischen Umfelds, Lobbying, Pharmazeutische Industrie

 

Abstract
Unternehmen setzen sich nicht nur in aller Öffentlichkeit für oder gegen bestimmte Anliegen ein, sondern verfolgen ihre Interessen auch weniger sichtbar im Dunstkreis der Politik. Lobbying und andere Formen des Politikmanagements sind gängige Strategien, um das regulatorische Umfeld im Sinne des eigenen Unternehmens zu beeinflussen. Die Studie zeigt, dass politische Marketingstrategien einen direkten und positiven Einfluss auf die Unternehmensperformance haben. Politisches Marketing reduziert marktbasierte Risiken. Lobbying oder Beziehungen zu Regierungsmitgliedern wirken als Absicherung bei schlechter Konjunktur und gut vernetzte Unternehmen haben bessere Chancen, während wirtschaftlicher Schwierigkeiten staatliche Unterstützung zu erhalten. Konsumenten lehnen die Lobbying-Praktiken von Unternehmen hingegen eindeutig ab. Enge Verbindungen zwischen Unternehmen und Regierungen sind den meisten suspekt. Sowohl lobbyierende Unternehmen als auch Regierungen sollten deshalb das Reputationsproblem des politischen Marketings ernst nehmen und Regeln installieren, um möglichen Machtmissbrauch aller Beteiligten zu vermeiden.

 

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Autor/en

Kelly D. Martin, Professor of Marketing, College of Business, Colorado State University, Fort Collins, CO, USA, kelly.martin@colostate.edu
Brett W. Josephson, Professor of Marketing, George Mason University, Fairfax, VA, USA, bjosephs@gmu.edu
Gautham G. Vadakkepatt, Assistant Professor of Marketing, George Mason University Mason University, Fairfax, VA, USA, gvadakke@gmu.edu
Jean L. Johnson, Emeritus Professor of Marketing, Carson College of Business, Washington State University, Pullman, WA, USA, johnsonjl@wsu.edu