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Markenaktivismus

Meister-Twitterer Donald Trump: Die Geschichte des Niedergangs einer Marke

Ron Hill, Sanal Mazvancheryl und Ben Wright

 

 

Keywords: Twitter, Politisches Marketing, Markenmanagement, Markenwert, Human Brands

 

 

Abstract
Trumps Frustration über die Mainstream-Medien („Fake News“) veranlasste ihn, seine Kommunikation auf soziale Medien und insbesondere auf Twitter zu konzentrieren. Eine Analyse seiner Tweets zeigt, dass diese als große Etappen der klassischen „Heldenreise“ interpretiert werden können. Am Ende seiner Präsidentschaft weigerte sich Trump jedoch, zurückzukehren und als Meister der politischen Welt und seiner früheren Geschäftswelt zu gelten. Die Wirkung auf die Marke Trump war verheerend. Auf dem Höhepunkt der Markenentwicklung hatte das Trump-Label einer Immobilie eine Preissteigerung um bis zu 20 % gegenüber ähnlichen Immobilien gebracht. Im Gegensatz dazu wurden im Jahr 2018 Immobilien und Produkte der Marke Trump mit bis zu 38 % Abschlag am Markt gehandelt und verloren nach dem zweiten Amtsenthebungsverfahren noch weiter an Boden. Eine Wende für die Marke Trump scheint unwahrscheinlich. Falls eine Wiederbelebung gelingen sollte, dann nur bei einem gänzlich neuen Zielmarkt – den typischen Trump-Wählern.

 

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Autor/en

Ron Hill, Professor of Marketing and Public Policy, ronhill@american.edu
Sanal Mazvancheryl, Assistant Professor of Marketing, sanal@american.edu
Ben Wright, Lecturer Marketing, bwright@american.edu
all: Kogod School of Business, The American University, Washington DC, USA