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Markenaktivismus

Wie man gesellschaftspolitisch brisante Positionen zum Vorteil einer Marke nutzt

Susan Fournier, Shuba Srinivasan und Patrick Marrinan

 

Keywords: Markenrisiko, Gesellschaftspolitischer Aktivismus, Markenrisikobewertung

 

Abstract
Die eigenen Beschäftigungspraktiken, zivile Verantwortung, Philanthropie, Umweltanliegen, das Verhalten der Führungskräfte und Mitarbeiter oder Marketingkampagnen des Unternehmens: All diese Themen bergen gesellschaftspolitische Risiken. Dieses spannungsgeladene Markenumfeld erfordert eine Neuausrichtung der klassischen Markenvermarktung. Unternehmen müssen beurteilen, welche gesellschaftspolitischen Anliegen marketingtechnische Chancen bieten und die Markenresonanz verstärken. Es ist notwendig, die Welt aus einer aufgefrischten und aktualisierten Perspektive auf gesellschaftspolitisches Risikomanagement zu betrachten. Damit Manager das Umfeld, in dem sie sich bewegen, besser verstehen, reicht die Identifizierung von Chancen zur Umsatzsteigerung nicht aus. Sie müssen außerdem unterschiedliche Typen gesellschaftspolitischen Risikos identifizieren, katalogisieren und verfolgen und dann einen Rahmen implementieren, in dem das Risikomanagement funktioniert. Für Unternehmen, die diese Verantwortung ernst nehmen, ändert sich die Rolle der Marketing-Führungskräfte signifikant: vom Steigern der Verkaufszahlen zu einer Doppelrolle, die sowohl das Management von Risiken als auch von Erträgen umfasst.

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Autor/en

Susan Fournier, Allen Questrom Professor and Dean, Questrom School of Business, Boston University, USA, fournism@bu.edu
Shuba Srinivasan, Adele and Norman Barron Professor in Management, Boston University, USA, ssrini@bu.edu
Patrick Marrinan, Principal and Co-Founder, Marketing Scenario Analytica, New York, USA patrick@msabrandrisk.com