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GfK-Tagung 2004

Nürnberg, 09.07.2004

DER VERBRAUCHER IM ZEITSTRESS: MOTOR ODER BREMSE DES KONSUMS?

Ein gutes Drittel der erwachsenen Bevölkerung empfindet Zeitmangel. Verschiedene Faktoren lassen sie einzeln oder in Kombination zu Zeitsparern werden: Berufliche und familiäre Pflichten, ehrenamtliches Engagement, Mediennutzung, aber auch immer neue Erlebnisund Freizeitangebote.

Zeitsparer sind eine hoch interessante Zielgruppe: Es sind überdurchschnittlich viele Frauen, Vollzeit-Berufstätige, in großen Haushalten. Sie sind jung, gut verdienend, vielseitig interessiert, konsum- und innovationsfreudig. Sie versuchen mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Sie schlafen weniger. Und: sie ändern ihr Konsumverhalten. Sie kaufen andere Produkte in anderen Geschäften und informieren sich in anderen Medien. Der seit vielen Jahren zu beobachtende Megatrend Convenience erweist sich vor diesem Hintergrund als Megatrend zum Zeitsparen.

Die GfK-Tagung 2004 näherte sich dieser Zielgruppe von verschiedenen Seiten: Eine repräsentative Umfrage, konzipiert von Herrn Prof. Dr. Günter Wiswede, wurde ergänzt durch Spezialauswertungen aus den GfK-Verbraucherpanels.

Zunächst besichtigte Frau Prof. Dr. Christa Wehner die Zielgruppe Zeitsparer. Wie ist ihre Struktur? Was ist ihnen wichtig beim Einkaufen? Wo kaufen sie ein und was kaufen sie ein? Das waren nur einige ihrer Fragen.

Anschließend zeigte Herr Dr. August Oetker, wie das Haus Oetker den Mega-
trend Convenience für sein Marketing nutzt.

Herr Dr. Peter Haller wandte sich dann der Frage zu, wie die Zeitsparer kommunikativ angesprochen werden können.

Schließlich moderierte Frau Anne Will eine vertiefende Podiumsdiskussion mit den Referenten und Herrn Dr. Klaus L. Wübbenhorst.