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GfK-Tagung 2005

Nürnberg, 08.07.2005

GENERATION SILBER: MARKETING FÜR DIE MÄRKTE VON MORGEN

Deutschland wird älter – und die Generation Silber immer wichtiger. Gab es noch Ende der 90er Jahre gleich viele über 60- und unter 20-Jährige, so öffnet sich seit der Jahrtausendwende die Schere. Bis zum Jahr 2030 wird der Anteil der über 60-Jährigen auf über ein Drittel steigen und noch nicht einmal jeder fünfte wird unter 20 Jahre alt sein. Der Umbau der Alterspyramide ist im vollen Gang. Er beeinflusst bereits aktuell und in Zukunft noch deutlich verstärkt die Nachfrage. In vielen Märkten wird die Generation Silber die Nachfrage dominieren – und sie wird stärker ihre Bedürfnisse und Wünsche artikulieren als die älteren Generationen vor ihr.

Die GfK-Tagung 2005 näherte sich dem Thema von verschiedenen Seiten :

Zunächst zeigte Elisabeth Niejahr, “Zeit”-Journalistin und Autorin des Buches “Alt sind nur die anderen”, die verschiedenen Dimensionen des demografischen Wandels auf. Wie wird in Deutschland, in Europa, in Japan oder den USA mit den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft umgegangen? Wie werden die älteren Verbraucher morgen leben, arbeiten, einkaufen? Wie wird sich die Generation Silber von morgen von der älteren Generation heute unterscheiden? Das waren nur einige ihrer Fragen.

Anschließend wagte Dr. Wolfgang Adlwarth, Geschäftsführer der GfK Panel Services, einen Blick auf das Kaufverhalten der Zukunft: Wo liegen die Potenziale, wo die Chancen, wo die Gefahren? Welche Märkte werden gewinnen, welche verlieren?

Andreas Reidl, seit vielen Jahren auf die Zielgruppe “Senioren” spezialisierter Inhaber der “Agentur für Generationen-Marketing”, wandte sich dann der Frage zu, wie die Verbraucher der Generation Silber kommunikativ erreicht werden können. Schließlich führte die Fernsehmoderatorin Amelie Fried eine vertiefende Podiumsdiskussion mit den Referenten.

Aktuelle GfK-Daten untermauerten die Vorträge: Eine repräsentative Befragung älterer Verbraucher wurde ergänzt durch qualitative Studien und umfangreiche Sonderauswertungen aus den Verbraucherpanels der GfK.