Konsumklima - Key Facts

  • Der Konsumklima Indikator gibt nach den Erwartungen der Verbraucher für November minimal um 0,2 Punkte nach und sinkt damit auf -30,8 Punkte (Vormonat: -30,6 Punkte).
  • Die Konjunkturerwartungen legen den sechsten Monat in Folge zu.
  • Die Sorge vor steigenden Preisen wächst. 
  • Nach dem starken Einbruch der Einkommenserwartungen im letzten Monat büßen diese im Oktober nur leicht ein.
  • Die Anschaffungsneigung sinkt erneut leicht.
  • Die Sparneigung geht moderat zurück. 
  • Konsumklima SOZIO Die Konsumstimmung verschlechtert sich für Oktober vor allem bei Menschen mit höherem Einkommen.
    Mehr Informationen zum Konsumklimas Sozio nach Einkommensgruppen.

 

 

Aktuelles Konsumklima

Konsumklima: Konjunkturerwartungen steigen – Kauflaune zieht nicht mit

Nürnberg, 28. Oktober 2026 – Nach dem Rückschlag im letzten Monat stabilisiert sich das Konsumklima momentan auf niedrigem Niveau. Der Indikator gibt nach den Erwartungen der Verbraucher für November minimal um 0,2 Punkte nach und sinkt damit auf -30,8 Punkte (Vormonat: -30,6 Punkte). Vor einem Jahr lag der Indikator noch bei -22,5 Punkten. Die Konsumstimmung bleibt damit deutlich unter dem Vorjahresniveau. 
Die Entwicklung der einzelnen Indikatoren zeigt ein gemischtes Bild: Während die Konjunkturerwartungen zum sechsten Mal in Folge steigen und die Sparneigung moderat sinkt, geht die Anschaffungsneigung weiter leicht zurück. Auch die Einkommenserwartungen trüben sich erneut etwas ein.


Nächste voraussichtliche Veröffentlichungstermine (CET):

  • Donnerstag, 26. November 2026, 8.00 Uhr
  • Freitag, 18. Dezember 2026, 8.00 Uhr
  • Donnerstag, 28. Januar 2027, 8:00 Uhr
  • Donnerstag, 25. Februar 2027, 8:00 Uhr
  • Mittwoch, 24. März 2027, 8:00 Uhr

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NIM Konsumklima powered by GfK

Das seit 1974 regelmäßig und seit 1980 monatlich erhobene GfK Konsumklima gilt als wichtiger Indikator für das Konsumverhalten der Verbraucher und als Wegweiser für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das Konsumklima basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Seit Oktober 2023 wurden die von GfK erhobenen Daten des Konsumklimas gemeinsam mit dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) ausgewertet und herausgegeben. 

Im Zuge einer Neuordnung der Zuständigkeiten übernahm das NIM ab April 2026 auch die gesamte Pressearbeit. Die Veröffentlichung erfolgt ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen „NIM Konsumklima powered by GfK“ und damit kehrt das Konsumklima organisatorisch vollständig zum NIM zurück, das die Studie bereits bis 1984 (damals GfK Verein) verantwortet hat.
Die Daten werden im Auftrag des NIM weiterhin von NIQ/GfK erhoben. Methodik, Datenerhebung und -auswertung bleiben unverändert.