Konsumklima Juli 2026 - Key Facts
- Die Verbraucherstimmung in Deutschland stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Der Konsumklima Indikator sinkt nach den Erwartungen der Verbraucher für August 2026 auf -29,6 Punkte. Dies ist im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 0,3 Punkten.
- Die Konjunkturerwartungen legen zum dritten Mal in Folge leicht zu.
- Die Anschaffungsneigung verzeichnet einen moderaten Anstieg.
- Die Einkommenserwartungen nehmen im Juli wieder ab.
Konsumklima Sozio: Im Gegensatz zur untersten Einkommensgruppe (untere 25 Prozent), deren Konsumklima Indikator sich moderat verbessert hat, ist die Konsumstimmung in den übrigen Einkommenssegmenten zurückgegangen. Am deutlichsten fällt der Rückgang in der Einkommensmitte aus.
Weitere Informationen zum Konsumklima Sozio
Aktuelles Konsumklima
Konsumklima verharrt auf niedrigem Niveau
Nürnberg, 24. Juli 2026 – Die Verbraucherstimmung in Deutschland verschlechtert sich in diesem Monat geringfügig um 0,3 Punkte und verharrt damit auf niedrigem Niveau. Der Indikator liegt nach den Erwartungen der Verbraucher für August bei -29,6 Punkten (Vormonat revidiert: -29,3 Punkte). Der leichte Rückgang ist vor allem auf niedrigere Einkommenserwartungen sowie eine höhere Sparneigung zurückzuführen. Die Anschaffungsneigung wie auch die Konjunkturerwartungen entwickelten sich im Vergleich dazu etwas positiver. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des NIM Konsumklimas powered by GfK.

Nächste voraussichtliche Veröffentlichungstermine (CET):
- Donnerstag, 27. August 2026, 8.00 Uhr
- Freitag, 25. September 2026, 8.00 Uhr
- Mittwoch, 28. Oktober 2026, 8.00 Uhr
- Donnerstag, 26. November 2026, 8.00 Uhr
Freitag, 18. Dezember 2026, 8.00 Uhr
NIM Konsumklima powered by GfK
Das seit 1974 regelmäßig und seit 1980 monatlich erhobene GfK Konsumklima gilt als wichtiger Indikator für das Konsumverhalten der Verbraucher und als Wegweiser für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das Konsumklima basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
Seit Oktober 2023 wurden die von GfK erhobenen Daten des Konsumklimas gemeinsam mit dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) ausgewertet und herausgegeben.
Im Zuge einer Neuordnung der Zuständigkeiten übernimmt das NIM ab April 2026 auch die gesamte Pressearbeit. Die Veröffentlichung erfolgt ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen „NIM Konsumklima powered by GfK“ und damit kehrt das Konsumklima organisatorisch vollständig zum NIM zurück, das die Studie bereits bis 1984 (damals GfK Verein) verantwortet hat.
Die Daten werden im Auftrag des NIM weiterhin von NIQ/GfK erhoben. Methodik, Datenerhebung und -auswertung bleiben unverändert.

