Konsumklima September 2026 - Key Facts

  • Der Konsumklima Indikator sinkt nach den Erwartungen der Verbraucher für Oktober 2026 auf -30,6 Punkte. Dies ist im Vergleich zum Vormonat (revidiert –26,8 Punkte) ein Minus von 3,8 Punkten.

  • Die Inflationssorgen bleiben auf hohem Niveau stabil. 

  • Die Sparneigung legt deutlich zu und erreicht den höchsten Wert seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008. 

  • Die Konjunkturerwartungen bleiben leicht im Aufwind und gewinnen zum fünften Mal in Folge dazu, aber lässt spürbar die Dynamik nach.

  • Im Sog der steigenden Energiepreise brechen die Einkommenserwartungen ein.

  • Die Konsumstimmung verschlechtert sich für Oktober vor allem bei Menschen mit höherem Einkommen.
    Mehr Informationen zum Konsumklimas Sozio nach Einkommensgruppen.

 

 

Aktuelles Konsumklima

Konsumklima mit deutlichem Dämpfer

Nürnberg, 25. September 2026 – Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland erleidet im September einen kräftigen Rückschlag. Das Konsumklima verliert nach den Erwartungen der Verbraucher für Oktober 3,8 Punkte und sinkt damit auf -30,6 Punkte (Vormonat revidiert: -26,8 Punkte). Der markante Rückgang ist neben einer gestiegenen Sparneigung vor allem auf das deutliche Abrutschen der Einkommenserwartung zurückzuführen. Auch die Anschaffungsneigung geht leicht zurück, während die Konjunkturerwartungen nahezu unverändert bleiben.


Nächste voraussichtliche Veröffentlichungstermine (CET):

  • Freitag, 25. September 2026, 8.00 Uhr
  • Mittwoch, 28. Oktober 2026, 8.00 Uhr
  • Donnerstag, 26. November 2026, 8.00 Uhr
  • Freitag, 18. Dezember 2026, 8.00 Uhr

     

Jüngste Veröffentlichungen

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NIM Konsumklima powered by GfK

Das seit 1974 regelmäßig und seit 1980 monatlich erhobene GfK Konsumklima gilt als wichtiger Indikator für das Konsumverhalten der Verbraucher und als Wegweiser für die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das Konsumklima basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Seit Oktober 2023 wurden die von GfK erhobenen Daten des Konsumklimas gemeinsam mit dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) ausgewertet und herausgegeben. 

Im Zuge einer Neuordnung der Zuständigkeiten übernahm das NIM ab April 2026 auch die gesamte Pressearbeit. Die Veröffentlichung erfolgt ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen „NIM Konsumklima powered by GfK“ und damit kehrt das Konsumklima organisatorisch vollständig zum NIM zurück, das die Studie bereits bis 1984 (damals GfK Verein) verantwortet hat.
Die Daten werden im Auftrag des NIM weiterhin von NIQ/GfK erhoben. Methodik, Datenerhebung und -auswertung bleiben unverändert.