Nürnberg Institut für Marktentscheidungen e.V.

MENSCHEN. MÄRKTE. BESSERE ENTSCHEIDUNGEN.

Das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) ist ein Non-Profit Forschungsinstitut an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Das NIM untersucht, wie sich Konsumentscheidungen durch neue Technologien, gesellschaftliche Trends oder die Anwendung von Behavioral Science verändern und welche mikro- und makroökonomischen Auswirkungen das für den Markt und die Gesellschaft hat. Ein besseres Verständnis von Konsumentscheidungen und ihren Auswirkungen hilft Gesellschaft, Unternehmen, Politik und Konsumenten, bessere Entscheidungen im Sinne der sozial-ökologischen Marktwirtschaft und des „Wohlstands für Alle“ zu treffen.

Das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen ist Gründer der GfK.

Wissenswertes

Über das NIM

Das NIM erforscht Konsum- und Marktentscheidungen. Gleichzeitig sind wir Gründer des Marktforschungsunternehmens GfK. Unsere Gründung im Jahr 1934 ist die Geburtsstunde der Marktforschung in Deutschland.

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Team

Unsere Arbeit lebt von der Innovationskraft, dem Know-how und dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unserem Forschungsteam gehören namhafte Akademikerinnen und Akademiker verschiedenster Fachrichtungen an.

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Organe & Gremien

Drei Gremien bestimmen die Tätigkeit und Ausrichtung des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen: die Mitgliederversammlung, das Präsidium und der Gesellschafterrat.

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Satzung

Satzung des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen e.V.

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Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft bei uns im NIM steht für regen Austausch und fachlichen Dialog zum Thema Marktentscheidungen. Mitglieder erhalten Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen und exklusiven Events.

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Jahresberichte

In unseren Jahresberichten veröffentlichen wir unsere Aktivitäten, Projekte und finanziellen Kennzahlen der vergangenen 12 Monate.

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Vorläufer

1925 gründet Wilhelm Vershofen an der Handelshochschule Nürnberg das “Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware” (IWF). Ziele sind Kostenvergleiche und die angewandte „Verbrauchsforschung“, um das Verbraucherverhalten zu beobachten und besser zu verstehen. Prof. Vershofen gewinnt Konsul Wilhelm R. Mann, Vorstandsmitglied IG Farben, für sein Vorhaben.

Gründung

1934 wird die Gesellschaft für Konsumforschung e.V. (GfK) gegründet. Zum Vorstand zählen neben Prof. Dr. Vershofen auch Dr. Erich Schäfer und der spätere Bundeskanzler Dr. Ludwig Erhard. Mitglieder können Einzelpersonen, insbesondere Führungskräfte aus der Wirtschaft, aber auch Unternehmen und wirtschaftspolitische Verbände sein.

Marktentscheidungen

Bereits 1934 haben unsere Gründer den gedanklichen Grundstein dafür gelegt, dass die Erforschung von Marktentscheidungen ein sehr zentrales Thema für das Verständnis von Märkten und Verbrauchern sowie den Erfolg von Produkten ist.

Bis Kriegsende

Der Verein führt bis Kriegsende 71 verschiedene Untersuchungen durch, u.a. die Bekanntheit von Warenzeichen, Körperpflege und Seifenverbrauch in Deutschland, Struktur des Getränkeverbrauchs in Deutschland, Patient und Arzneimittel, Beurteilung der Straßenkarten von Treibstofffirmen

Wiederaufbau

Prof. Dr. Georg Bergler baute die GfK unter schwierigen Bedingungen wieder auf. Ein wichtiger Schritt war sein Gesuch um Erlaubnis an die amerikanische Besatzungsmacht. Nach der Genehmigung 1947 wurde am Wiederaufbau der GfK gearbeitet. Erst ab 1950 stabilisierte sich die Situation durch die rasch ansteigende Zahl der Mitglieder.

Aufwärtstrend durch Panels

Ab den 1950er Jahren wurde in der GfK die Panelforschung aufgebaut. 1954 begann die GfK das Einkaufsverhalten der bayerischen Verbraucher zu messen: 1.000 Haushalte führten zwei Monate lang ein Einkaufstagebuch.

Auslandsforschung

Ab 1967 wurde die Auslandsforschung ausgebaut. Dies führte zu Firmengründungen zunächst in Österreich, den Niederlanden und Schweden. Ab etwa 1980 wurden GfK-Firmen in den europäischen Key-Ländern, zunächst in Großbritannien und Frankreich, später dann in Italien und Spanien gegründet.

Neue Geschäftsfelder

Angesichts der steigenden Bedeutung des Handels für den Absatz begann der Verein 1970 den strategischen Ausbau der Handelsforschung.

Ausgliederung in eine GmbH

Anlass für die Ausgliederung der gewerblichen Bereiche 1984 ein Urteil des Landesgerichts Stuttgart, das besagt, dass die unternehmerische Tätigkeit nicht mehr mit der Rechtsform eines „Idealvereins“ vereinbar war. Der Verein beschränkte sich ab diesem Zeitpunkt auf die Förderung der Markt- und Absatzforschung durch Studien, Grundlagenforschung und seine Rolle als Aktionär der GfK GmbH bzw. der Nachfolgeunternehmen.

Aktiengesellschaft

1990 wurde die GfK GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, 1999 wurde sie im amtlichen Handel an der Börse Frankfurt am Main notiert. Die GfK war damals bereits ein global ausgerichtetes Marktforschungsunternehmen, das in 37 Ländern vertreten war. Der Verein – als Non-Profit-Organisation – nahm weiterhin seine satzungsgemäße Aufgabe wahr: die Förderung der Marktforschung.

Umbenennung in NIM

Der Verein sollte als eigenständig und nicht mehr als Teil der GfK SE wahrgenommen werden. Um ihm eine unverwechselbare Identität mit dem Forschungsschwerpunkt Marktentscheidungen zu geben, wurde er Ende 2018 umbenannt in Nürnberg Institut für Marktentscheidungen e.V. (NIM).