Aktuelles vom NIM
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Publikation
Jenseits der 4 Ps: Das strategische Comeback des Marketings

Presse
Konsumklima März: Iran-Krieg drückt Verbraucherstimmung

Team News
Prof. Dr. Sebastian J. Goerg wird Direktor Forschung am NIM

Publikation
Auf dem Weg zu einer neuen Vorsorgekultur? Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zur Reform der privaten Altersvorsorge
Konsumklima: Iran-Krieg drückt Verbraucherstimmung
Im März belastet der Iran-Krieg die Verbraucherstimmung. Der Konsumklima-Indikator sinkt den Erwartungen der Verbraucher nach für April 2026 auf -28,0 Punkte. Dies ist im Vergleich zum Vormonat (revidiert -24,8 Punkte) ein Minus von 3,2 Punkten. Während bei der Anschaffungsneigung und der Sparneigung in diesem Monat noch keine starken Effekte zu erkennen sind, trüben sich die Einkommenserwartungen infolge der Inflationsängste spürbar ein.

Einblicke in unsere Forschungsthemen
Forschungsthema "Neue Technologien"
Consumer Decision Making in a World of Digital Tech and AI
Mit dem Aufkommen neuer Technologien verändert sich die Basis für Marktinformationen und die Entscheidungsfindung von Verbraucherinnen und Verbrauchern grundlegend. Fortgeschrittene Systeme wie generative KI sind in der Lage, enorme Datenmengen zu synthetisieren, personalisierte Inhalte zu erstellen und sogar menschliches Verhalten nachzuahmen. Jedoch bringen sie auch das Risiko von Fehlinformationen, Marktverzerrungen und digitalen Oligopolen mit sich. Es ist von entscheidender Bedeutung zu verstehen, wie diese Entwicklungen die Entscheidungsfindung der Verbraucherinnen und Verbraucher in einem sich wandelnden Markt beeinflussen.
Während neue Technologien es Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglichen, Informationen auf immer intelligentere Weise zu verarbeiten, ist die Auswirkung dieser neuen Technologien auf die Entscheidungsfindung noch immer unklar. Auf Basis dieser Technologien entstehen neue Medien, Produkte und Dienstleistungen, und eine Vielzahl personalisierter Informationen kann leicht von jedem Marktteilnehmer in großem Umfang generiert werden. Dies birgt die Gefahr, dass eine früher zuverlässige Informationsquelle erodiert und hohe Unsicherheit und Verwirrung unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern entsteht. Darüber hinaus entstehen neue soziale Beziehungen zu den Technologien, da sie immer ausgefeilter werden und menschenähnliche soziale Verhaltensweisen zeigen. Die Auswirkungen dieser sozialen Interaktionen auf die Entscheidungsfindung der Verbraucherinnen und Verbrauchen wirft neuen Forschungsbedarf auf.




































